Der Kampf gegen die unerwünschten Fettpölsterchen erweist sich gerade für Frauen und Männer, die berufstätig sind, als besonders hart und aussichtslos. Das liegt u.a. daran, dass die Zeit zum Essen einfach fehlt. Hätte man mehr Zeit sich sein Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot gewissenhaft vorzubereiten, so könnte man nicht nur die richtigen (gesunden) Lebensmittel verwenden, sondern auch langsamer kauen, was wissenschaftlich nachgewiesen als eine gute Methode gilt, dem Gehirn mitzuteilen, man wäre schon satt.
Wer morgens ein straffes Zeitfenster hat, muss immer Abstriche machen, wenn es um die Ernährung geht. So wird gerade die Nahrungsaufnahme von vielen Berufstätigen als „unwichtig” eingestuft. Man nimmt sich hierfür auch die wenigste Zeit, was kurzerhand später eigentlich immer bereut wird, denn der hungrige Magen meldet sich schneller als gedacht. Kommt das Wecken und Zurechtmachen von kleinen Kindern hinzu, bleibt oft nur eine Tasse Kaffee und ein schneller Bissen in ein Brötchen, etwas Kuchen oder etwas anderem ungesundem übrig. Man nimmt sich nicht die Zeit in Ruhe zu essen und isst so meistens auch immer das Falsche!
Auf der Arbeit angekommen, fängt der Magen auch wieder an zu knurren, denn schließlich hat man ihn nicht genügend gefüllt und der schnelle Happen von vorhin hat sich auch schon genau da eingenistet, wo wir ihn lieber nicht hätten, nämlich an den Hüften oder am Bauch. Durch die eingenommenen Kalorien geht der Zucker direkt ins Blut und wir bekommen nicht nur ein verstärktes Hungergefühl, sondern einfach Lust auf mehr. Mehr Essen, mehr Zucker und mehr von dem, was wir als Berufstätige gerade nicht essen sollten, denn eins ist hier klar: Man hat kaum Bewegung und wenig Zeit, die schnell eingenommenen Kalorien irgendwie wieder los zu werden an diesen Tag. Tagtäglich nimmt man auf diesem Wege langsam zu und wundert sich, warum die Hose nicht mehr passt.
Die Lösung für das Problem des schnellen Essens ist ein guter Plan, den man sich individuell an seine Bedürfnisse angepasst, erstellen muss. Gerade wer langfristig abnehmen möchte, ist auf diesen Plan wirklich angewiesen, denn er vereint den Tagesablauf mit den bisherigen Essgewohnheiten. Berufstätige haben es oft schwerer, denn Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen ist kein Kinderspiel und verlangt eine gute Organisation des Tagesablaufs, wo man die Nahrungsaufnahme integrieren muss. Dennoch ist oft der Punkt erreicht, wo nur eine komplette Nahrungsumstellung helfen kann. Das bedeutet hinsetzen, Tagesablauf neu strukturieren, Kühlschrank ausmisten und Liste führen. Erst wenn man das alte Verhaltensmuster aufbricht und von Grund auf ändert, besteht die Chance, trotz Job auf seine Figur achten zu können und dauerhaft abzunehmen.
Einige gute Tipps bezüglich des neuen Verhaltensmusters bietet die folgende Liste:
- 30 Minuten früher aufstehen, um sich genug Zeit für das Frühstück zu nehmen
- Das Essen für den kommenden Tag einen Abend vorher zubereiten (so nascht man nicht zwischendurch und hat nach der Arbeit weniger Stress)
- Essen zur Arbeit bereits vorgekocht mitnehmen (entweder kalorienarme Speisen oder einen Salat)
- Kleine Snacks in der Schreibtisch-Schublade verstecken, die man zwischendurch naschen kann und die den kleinen Hunger zwischendurch hemmen (Mandeln, Äpfel etc.)
- Ein guter kalorienoptimierter Abnehmshake zusätzlich bringt wichtige Nährstoffe und alles, was der Körper braucht und sättigt, ohne zu belasten
- Viel Trinken! Am besten Wasser, Tee und Saftschorlen. Wer das Trinken vergisst, sollte sich entweder ein Erinnerungs-Zettel an den Computer heften oder einen Alarm am Handy einstellen! Trinken ist sehr wichtig, und grade wenn man abnehmen möchte, muss genug Feuchtigkeit eingenommen werden.
- Das Naschen zwischendurch stoppen! Die Keksdose in der Kaffee-Ecke meiden und keine Sahne mehr nehmen. Lieber fettarme Milch nehmen und auf Süßes komplett verzichten.
- Essensplan für die Woche im Voraus erstellen und nach diesem Plan einkaufen gehen. So sind stets die richtigen Lebensmittel da und man greift nicht auf die Schnelle zum Ungesunden.
- Mal raus aus dem täglichen Trott: z.B. mit einer geführten Hüttenwanderung in den Bergen – ein tolles Erlebnis mit Gleichgesinnten!
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